Jourvie
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    App Elamie soll bei der Vorbeugung von Essstörungen unterstützen

    Früherkennung von Essstörungen im Kindes- und Jugendalter

     

    Berlin. 15. Januar 2018

    Das Berliner Start-Up Jourvie hat in Kooperation mit der AOK Nordost, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und der Beratungsstelle Dick & Dünn e. V. die App Elamie entwickelt. Die App ist Teil eines Versorgungsansatzes zur Früherkennung von psychogenen Essstörungen im Kindes- und Jugendalter und ist für AOK Nordost-Versicherte kostenfrei mit einem Code zugänglich.

     

    Wichtigste Funktionen

    Elamie unterstützt im Rahmen des speziellen AOK-Gesundheitsprogramms für Kinder und Jugendliche, AOK-Junior, die Früherkennung von Essstörungen bei Kindern. Eltern können dabei Beobachtungen zum Essverhalten ihrer Kinder in die App eintragen, die die Ärzte bei der späteren Diagnose unterstützen können.

    • Informationen über Essens-Trends sowie Lifestyles
    • Protokollierung von Essverhalten
    • Symptom-Check

    Vorgehensweise des Programms

    Das neue Vorsorgeprogramm der AOK richtet sich vor allem an die Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher oder an andere ihnen nahestehende Personen. Es soll für die Gefährdung sensibilisieren und konkrete Unterstützung zur Vermeidung einer manifesten Essstörung bieten. Dazu wird zukünftig ein Screening auf Essstörungen in die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen im AOK-Junior integriert. Die App Elamie wurde konzipiert, um den Zeitabstand zwischen dem Ersttermin und dem Kontrolltermin effektiv zu nutzen. Eltern, bei deren Kindern der Arzt erste Anzeichen für eine drohende Essstörung feststellt, können mit Hilfe der App zum Beispiel Auffälligkeiten im Verhalten ihrer Kinder erkennen und später mit dem Arzt besprechen.

     

    Elamie im Detail

    Mit dem gewählten Ansatz nehmen die AOK Nordost und Jourvie eine deutschlandweite Vorreiterrolle in der Versorgungslandschaft ein, da neben etablierten Leistungserbringern nun auch Eltern und Angehörige eine wichtige Funktion bei der Prävention von Essstörungen übernehmen. Diese werden mit der App befähigt, ihre Beobachtungen mit einzubringen.

    Schriftliches Protokollieren unterliegt Einschränkungen wie mangelnder Diskretion und umständlicher Handhabung, was dazu führt, dass gewisse Wahrnehmungen nicht festgehalten werden. Elamie wirkt somit als einfaches und diskretes Tool zur Dokumentation dieser Erkenntnisse. Außerdem bietet die App Erstinformationen sowie Hilfestellung bei der Beobachtung des Verhaltens potentiell betroffener Kinder und Jugendlichen. Diese können im folgenden Schritt mit dem Kinder- und Jugendarzt besprochen werden.

    Wenn der Arzt eine konkrete Gefährdung feststellt, empfiehlt er den Eltern eine Beratung durch die erfahrenen und spezialisierten Psychologen und Sozialpädagogen von Dick & Dünn e.V.. Diese Beratung ist normalerweise kostenpflichtig, wird aber im Rahmen des Vorsorgeprogrammes von der AOK Nordost übernommen.

     

    Jugendliche leiden zunehmend unter Essstörungen

    Bei immer mehr jungen Versicherten der AOK Nordost werden sogenannte psychogene Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Binge Eating (die sogenannte Esssucht) diagnostiziert. Von 2010 bis 2016 stieg die Zahl der Diagnosen um fast ein Drittel. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Gesundheitswissenschaftlichen Instituts Nordost (GeWINO) der AOK Nordost. Das GeWINO-Spotlight Essstörungen kann unter www.gewino.de heruntergeladen werden.

    Laut GeWINO wurde 2016 bei rund 1.800 Versicherten der AOK Nordost im Alter von sechs bis 24 Jahren eine psychogene Essstörung diagnostiziert. Darunter befanden sich über 1.000 Kinder und Jugendliche, die nicht älter als 17 Jahre waren. „Es ist Tatsache, dass sich schon Achtjährige nach Mahlzeiten zum Erbrechen bringen oder sich beim Anblick ihres abgemagerten Körpers im Spiegel zu dick finden. Es gibt auch Kinder, die ihre Ängste und Sorgen buchstäblich in sich hinein fressen. Und ihre Zahl nimmt rasant zu. Diesem Trend wollen wir gezielt entgegensteuern“, sagt Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost.

     

    Jourvie in a nutshell

    Jourvie hat sein Know-how im digitalen Bereich schon mit seiner gleichnamigen App “Jourvie” unter Beweis gestellt und über 35.000 Downloads verzeichnet, sowie das Leuchtturmprojekt bei der Google Impact Challenge gewonnen.

     

    Offiziellen Schätzungen zufolge leiden rund 2,3 Mio. Menschen in Deutschland an einer Essstörung (Deutsches Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik). Besonders häufig sind junge Frauen zwischen 13 und 19 Jahren betroffen. Eine Behandlung der Krankheit ist langwierig und von Rückschlägen gekennzeichnet. Durch die App und deren Einsatz in der therapeutischen Arbeit sollen mehr Betroffene Unterstützung in der Behandlung erfahren.

     

    Weitere Informationen unter www.elamie.de

    Pressekontakt

    Postanschrift

    Jan Zaiser
    Jourvie gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

    Jan.zaiser@jourvie.com

    0152 295 81 821

    Friedrichstraße 246

    10969 Berlin

  • Image-Video von Jourvie

  • PRESSEMITTEILUNGEN

    07.09.2016

    Jourvie-App für Menschen mit Essstörungen jetzt auch für iOS erhältlich

     

    Das Sozialunternehmen Jourvie hat eine iOS-Version seiner App zur Unterstützung von Menschen mit Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge Eating entwickelt. Auf das digitalisierte Ess- und Gefühlsprotokoll, sowie Bewältigungsstrategien für den Alltag können jetzt auch Nutzer über das iOS-Betriebssystem zugreifen.

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    08.02.2016

    Jourvie ausgezeichnet als Leuchtturm-Projekt bei der Google Impact Challenge 2016

     

    Bei über 2.200 Bewerbungen in zwei Kategorien schaffte es das Sozialunternehmen Jourvie unter die besten zehn “Leuchtturm-Projekte”. Durch das Erreichen des Finales kann sich das Projekt bereits heute über eine Fördersumme von 250.000 Euro freuen.

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    18.11.2015

    Jourvie-App erhält EU Förderung

     

    Das Start-Up Unternehmen Jourvie erhält zur Entwicklung einer iOS-Version
    der gleichnamigen App eine Förderung des 7. Forschungsrahmenprogramms
    der Europäischen Kommission.
    CHEST (Collective enHanced Environment for Social Tasks)...
     

     

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    07.09.2016

    Jourvie jetzt auch als iOS-Version erhältlich

     

    Das Sozialunternehmen Jourvie hat eine iOS-Version seiner App zur Unterstützung von Menschen mit Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge Eating entwickelt.

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    15.05.2015

    Jourvie gewinnt den Aspirin Sozialpreis 2015

     

    Am Mittwoch, den 13. Mai, hat die Jury des Aspirin Sozialpreises drei Gewinner auf der Preisverleihung bekannt gegeben. Darunter auch Jourvie.
    Die gemeinnützige Initiative erhielt den ersten Preis mit ihrem Produkt, einer Android-App, welche Menschen mit Essstörungen...

     

     

     

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    23.03.2015

    App gegen Essstörungen beweist starken Bedarf

     

    Vor zwei Monaten launchte das E-Health Start-Up Jourvie die Smartphone-Applikation für Menschen mit Essstörungen und bereits 1.200 nutzen die App regelmäßig. Die Zahlen beweisen die große Nachfrage von Betroffenen mit Verhaltensstörungen wie Esssucht, Bulimie und Magersucht...

     

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    12.01.2015

    Jourvie-App im Google AppStore erhältlich

     

    Mit digitalen Essprotokollen soll Therapie von Essstörungen verbessert werden. Das Berliner Start-Up Jourvie hat unter fachlicher Beratung der Klink für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Charité eine App entwickelt, die den Behandlungserfolg von Menschen mit Essstörungen verbessert.

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    13.12.2014

    Wissenschaftlicher Hintergrund

     

    Wer von Bulimie, Magersucht oder Esssucht betroffen ist, hat oft einen langen Weg bis zu einem Leben ohne Einschränkungen vor sich. Viele brechen die Therapie sogar vorzeitig ab. Die App Jourvie soll den Therapieerfolg langfristig sichern.

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    29.11.2014

    Jourvie startet Spendenaktion auf betterplace.org

     

    Kurz vor Weihnachten gibt es eine Verdopplungsaktion auf betterplace.org. Und auch Jourvie nutzt die Möglichkeit, in diesem Rahmen Geld zu sammeln – denn bald ist Launch-Termin!

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  • Factsheet

     Jourvie auf einen Blick.

     

    Bildmaterial: Felix Strosetzki

    Jourvie-Logo

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    Bild: Bayer Aspirin Sozialpreis

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    Jourvie Banner

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    Elamie Logo

    Elamie Banner

  • Jourvie in den Medien

    Hier Eindrücke über und von Jourvie - nette Worte und interessante Hintergrundberichte!

     

     

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    Pressekontakt

     

    presse@jourvie.com

    Friedrichstraße 246

    10969 Berlin

     

    Impressum

    Bildmaterial: Felix Strosetzki

     

    Angaben gemäß § 5 TMG:

    Jourvie gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

    Friedrichstraße 246
    10969 Berlin

    Registergericht: AG Charlottenburg

     

    Registernummer: HRB 162594 B

    Vertreten durch: Vivian Otto